Archäologie.com - Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Nachrichten aus der archäologischen Forschung

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Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Höhlenbär (Quelle: Archäologie.com)
Neue Forschungsergebnisse zum Höhlenbär liegen vor Der Höhlenbär lebte vor 400.000 bis 25.000 Jahren auf dem ganzen europäischen Kontinent. Neben Klimaveränderungen hat auch der Mensch mit seiner Jagd dazu beigetragen, dass der Höhlenbär ausgestorben ist. Doch wie lebte und ernährte sich dieses Urzeitwesen? Seit Jahren gibt es in der Forschung heftige Diskussionen, ob der Höhlenbär rein reiner Pflanzenfresser war oder ob es nicht doch einige fleischfressende Populationen gab. Tübinger Wissenschaftler könnten nun Beweise gefunden haben, die Klarheit schaffen.

Ausgrabung Schachtfelshöhle (Quelle: Archäologie.com)
Ausgrabungen in der Schachtfelshöhle Schon seit langem weiß man, dass die Schwäbische Alb auf eine jahrtausendelange Besiedlungsgeschichte zurückblicken kann. Jetzt haben Tübinger Archäologen mit der Erforschung zweier neuer Höhlen begonnen. Alles weitere lesen Sie hier:

Kranich (Quelle: PM Uni Tübingen )
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu Ein Forschungsteam beschreibt einen rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa, heißt es in einer Pressemitteilung der Universität Tübingen.

Einschlag (Quelle: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay )
So konnten kleine Säugetiere große Dinos fressen - Tübinger Forscher machen Entdeckung Eine Entdeckung Tübinger Forscher liefert den ältesten Beweis, dass auch kleine Säugetiere große Dinosaurier fraßen. Wie das ging?

Elefanten Okavango-Delta (Quelle: Pixabay)
300.000 Jahre altes Elefanten-Skelett entdeckt Er war drei Meter groß - rund sieben Tonnen schwer - und hatte zwei Meter lange Stoßzähne. Archäologen der Universität Tübingen haben an einer Grabungsstelle in Niedersachsen das fast vollständige Skelett eines steinzeitlichen Waldelefanten entdeckt.

Heidengraben (Quelle: Archäologie.com)
Heuneburg und Ipf - Bund fördert Keltenstätten Der Bund fördert zwei bedeutende keltische Fundstätten in Baden-Württemberg und unterstützt damit die Keltenkonzeption des Landes.

Kelten an der Heuneburg (Quelle: Archäologie.com)
Der Ipf von Bopfingen - Exkursionen & Ausflüge zum hallstattzeitlichen Fürstensitz Auffällig liegt er in der Landschaft - der Ipf, der Hausberg von Bopfingen im Umfeld des Nördlinger Rieses. Geologisch ein Zeugenberg, zeugt sein planiertes Gipfelplateau vom keltischen Fürstensitz der Hallstattzeit. Wanderer werden mit hervorragender Aussicht auf Albanstieg und Albvorland bis ins Nördlinger Ries belohnt. Jüngst wurde der Ipf vom Land in ein neues Kulturkonzept rund um bedeutende Keltenstätten in Baden-Württemberg aufgenommen.

Freilichtmuseum Heuneburg (Quelle: Archäologie.com)
Keltenstadt Heuneburg, Bussen & Co: "Ein einziges, großes Siedlungssystem" Die Heuneburg bei Herbertingen-Hundersingen (Landkreis Sigmaringen) an der oberen Donau zählt zu den bedeutendsten und besterforschten prähistorischen Fundstätten Deutschlands und Mitteleuropas. Neue Forschungen ergaben: In frühkeltischer Zeit muss die Heuneburg mit dem Kult- oder Versammlungsplatz auf der Alten Burg, der Großen Heuneburg, dem Bussen und den offenen ländlichen Siedlungen im Umfeld ein einziges großes Siedlungssystem gebildet haben.

Hochlandrinder (Quelle: Archäologie.com)
Neolithikum: Viehzucht brachte den Menschen Salmonellen und andere Krankheiten Die Analyse des Erbguts jahrtausendealter Salmonellen belegt erstmals: Landwirtschaft und Viehzucht brachten neue Krankheiten mit sich. Für die jetzt veröffentlichte Studie wurden tausende archäologische Proben untersucht.

RTF.1 Nachrichten (Quelle: Archäologie.com)
Förderpreis für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie verliehen Die Eberhard-Karls-Universität Tübingen verleiht ihren diesjährigen Förderpreis für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie an Dr. Flavia Venditti von der Universität Rom.

UDO (Quelle: Archäologie.com)
Fossilienfund "Danuvius guggenmosi" ab jetzt im Schlossmusem zu sehen Der Sensationsfund von Tübinger Paläontologin und Geowissenschaftlerin Professorin Madelaine Böhme und ihrem Team - "Danuvius guggenmosi" - der aufrecht gehenden Menschenaffen aus dem Allgäu - ist seit Donnerstagabend im Museum Schloss Hohentübingen, unter der Überschrift "UDO- Der erste Fußgänger" ausgestellt. Auch wir, von RTF1, waren bei der Ausstellungseröffnung für Sie vor Ort.

Albgemacht, Weinberge (Quelle: Archäologie.com)
Bericht zur UNESCO Evaluation vorgestellt Im Rhythmus von zehn Jahren müssen alle von der UNESCO anerkannten Biosphärenreservate einen Evaluationsbericht präsentieren - so auch das Biosphärenreservat Schwäbische Alb.



Foto: RTF.1
Reiseziele in unserer Region präsentieren sich auf der CMT in Stuttgart Die CMT in Stuttgart ist die weltweit größte Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit. Vom 11. bis zum 19. Januar präsentieren etliche Aussteller ihre Reiseziele und Caravans. Auch die Region Neckar-Alb stellt sich jedes Jahr auf der CMT vor. Für uns ein Anlass, die Reiseziele in unserer Region einmal genau unter die Lupe zu nehmen.
Foto: RTF.1
Unterirdisches Abenteuer - Falkensteiner Höhle gewinnt Outdoor-Award Mit der Falkensteiner Höhle bei Grabenstetten und den geführten Touren durch die aktive Wasserhöhle hat die Tourismusgemeinschaft "Mythos Schwäbische Alb" jetzt den Outdoor-Award Baden-Württemberg gewonnen.
Foto: RTF.1
Bilanz Leonardo da Vinci-Ausstellung Am vergangenen Wochenende konnten Besucher zum letzten Mal die Ausstellung "Ex machina" zum italienischen Universalgenie Leonardo da Vinci bestaunen.
Foto: RTF.1
Bahnbrechender Fund - Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt Die Wiege der Menschheit liegt in Afrika - zumindest wurde das bisher angenommen. Neueste Funde des internationalen Forschungsteams um die Tübinger Professorin Madelaine Böhme zeigen, dass der aufrechte Gang und die gemeinsamen Vorfahren des Menschen und der Menschenaffen, sich möglicherweise doch in Europa entwickelt haben könnten. Bei einer Pressekonferenz stellte die renommierte Geowissenschaftlerin und Paläontologin die im Ost-Allgäu (Bayern) gefundenen versteinerten Überreste ihres aufregenden Fundes und die daraus gezogenen Erkenntnisse vor.
Foto: RTF.1
Reise in die Vergangenheit - Startschuss für "Keltenerlebnispfad" ist gefallen Schon im Mittelalter dienten die Wälle des Heidengrabens den Menschen zur Orientierung - was es damit auf sich hatte, wussten sie freilich noch nicht. Erst Ende des 19. Jahrhunderts stand fest: Es handelt sich um Befestigungsanlagen aus vorrömischer Zeit. Mittlerweile ist man noch etwas weiter: Die Anlagen dienten dem Schutz einer keltischen Siedlung, eines "Oppidums" - des größten, bislang bekannten seiner Art auf dem europäischen Kontinent. Und das soll jetzt aus seinem Jahrtausende andauernden Dornröschenschlaf geweckt werden und den Menschen heute die Vergangenheit etwas näher bringen - mit Hilfe eines "Keltenerlebnispfads". Der Startschuss dafür ist jetzt gefallen.
Foto: RTF.1
Graben & Gräber - Neue Funde bei archäologischer Grabung Bei archäologischen Grabungen bei Ammerbuch-Pfäffingen haben Forscher des Landratsamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart und der Universität Tübingen im Bereich einer bereits aufgedeckten Siedlung - RTF1 berichtete - neue Siedlungsstrukturen entdeckt.

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