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Nachrichten aus der archäologischen Forschung

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Tübingen

Foto: RTF.1
Spektakuläre Knochenfunde bald im Uni Museum

Die vor wenigen Monaten der Öffentlichkeit vorgestellten spektakulären Funde, des neu entdeckten europäischen menschlichen Vorfahren"Danuvius guggenmosi, - RTF.1 berichtete- " werden ab dem 31. Januar im Tübinger Uni Museum zu sehen sein.

Das Team um die Tübinger Paläontologin Madeleine Böhme hatte die über 11 Millionen Jahre alten Knochen bei Grabungen im Allgäu entdeckt.

Diese zeigen Merkmale des zweibeinigen, aufrechten Ganges in einer Zeit, in der das bisher nicht für möglich gehalten wurde, erklärte Böhme damals im Interview.

Der Ahnenfund wurde von den Forschern liebevoll auf den Namen Udo getauft, weil er an dem Tag gefunden wurde, an dem Kultmusiker Udo Lindenberg Geburtstag hat.

Wer Udo einmal selbst in Augenschein nehmen möchte, kann ihm in Tübingen bis Ende Mai einen Besuch abstatten.

 


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto: Pixabay
Globalisierung schon vor 3.500 Jahren: Zahnanalysen belegen Fernhandel und Fernreisen zwischen Mittelmeer und Ostasien Globalisierung mit Fernhandel und Fernreisen gab es schon vor 3.500 Jahren. Das legt eine neue Studie nahe. Die Wissenschaftler analysierten den Zahnstein an den Zähnen von 16 Toten aus der Bronzezeit. Das Ergebnis: Menschen im Mittelmeerraum aßen Gewürze und Früchte wie Kurkuma, Bananen und Soja, die nur aus Süd- und Ostasien stammen können. Die Forscher konnten so belegen, dass schon in der Bronzezeit Fernhandel von Nahrungsmitteln weit entfernt lebende Gesellschaften verband: Globalisierung schon vor 3.500 Jahren.
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Leibniz-Preis für Katerina Harvati-Papatheodorou Der Leibniz-Preis 2021 der Deutschen Forschungsgemeinschaft geht an die Tübinger Paläoanthropologin Katerina Harvati-Papatheodorou.
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Neue Forschungsergebnisse zum Höhlenbär liegen vor Der Höhlenbär lebte vor 400.000 bis 25.000 Jahren auf dem ganzen europäischen Kontinent. Neben Klimaveränderungen hat auch der Mensch mit seiner Jagd dazu beigetragen, dass der Höhlenbär ausgestorben ist. Doch wie lebte und ernährte sich dieses Urzeitwesen? Seit Jahren gibt es in der Forschung heftige Diskussionen, ob der Höhlenbär rein reiner Pflanzenfresser war oder ob es nicht doch einige fleischfressende Populationen gab. Tübinger Wissenschaftler könnten nun Beweise gefunden haben, die Klarheit schaffen.

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