Archäologie.com - Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Ägyptische Hieroglyphen Jerash Jordanien Röische Helme Stonehenge

Tübingen

Foto: Tom Björklund
Klimawandel dezimierte Eiszeitmenschen

In der letzten Eiszeit hat der Klimawandel einen dramatischen Rückgang bei den damals lebenden Menschen verursacht.

Zu diesem Ergebnis kommt eine groß angelegte Studie der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Universität Tübingen. Die Forscher untersuchten fossile Menschenzähne, um verwandtschaftliche Beziehungen zu entdecken. Dabei fanden sie heraus, dass die Menschen vor etwa 47.000 bis 28.000 Jahren genetisch gut vernetzt worden. Als es dann kälter wurde und die Gletscher wuchsen, brachen die Verbindungen zwischen West- und Osteuropa ab. Die Populationen isolierten sich in Gebieten mit günstigen Klimabedingungen. Die isolierten Gruppen wiederum wurden kleiner, manche starben ganz aus.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto: Athribis-Projekt Tübingen
Mehr als 43.000 beschriftete Tonscherben entdeckt Die Universität Tübingen meldet einen archäologischen Rekord: In Athribis in Oberägypten haben Forscher den bislang umfangreichsten Fund beschrifteter Tonscherben weltweit dokumentiert.
Foto: RTF.1
Lag die Wiege der Menschheit auf dem Balkan? Ein neu entdeckter fossiler Oberschenkelknochen aus Bulgarien könnte die Geschichte des menschlichen Ursprungs neu schreiben.
Foto: Amelie Challier, Universität Tübingen
Tübinger Förderpreis geht an Benjamin Schürch Benjamin Schürch erhält in diesem Jahr den Tübinger Förderpreis für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie.

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