Archäologie.com - Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Ägyptische Hieroglyphen Jerash Jordanien Röische Helme Stonehenge

Tübingen/Reading

Foto: RTF.1
Älteste Holzwerkzeuge der Menschheit

Ein internationales Forscherteam der Universitäten Tübingen und Reading sowie der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung hat die ältesten Holzwerkzeuge der Menschheit entdeckt.

Sie sind 430.000 Jahre alt und sie stammen aus einer Fundstätte auf der Halbinsel Peloponnes in Griechenland. Dabei handelt es sich um zwei von Menschen hergestellte und gebrauchte Werkzeuge aus Erlenholz und aus Weiden- oder Pappelholz. Der Stock aus Erlenholz wurde wahrscheinlich zum Graben am Strand eines dort früher vorhanden Sees oder zum Ablösen von Baumrinde benutzt. Wofür das zweite, sehr kleine Holzstück benutzt wurde, ist unbekannt, aber es zeigt Spuren der Bearbeitung und potenzielle Gebrauchspuren.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto: Universität Tübingen
Einblick in die Keramikherstellung vor 3000 Jahren Forscher der Uni Tübingen und der LMU München haben eine außergewöhnlich gut erhaltene, 3000 Jahre alte Töpferwerkstatt mit zwei Brennöfen ausgegraben.
Foto: RTF.1
Heidengrabenzentrum mit positiver Bilanz Das Heidengrabenzentrum zieht eine positive Bilanz für das Jahr 2025. Rund 20.000 Besucher waren in diesem Jahr an den Heidengraben gekommen.
Foto: RTF.1
"Aus der Erde gehoben": Ausstellung im Heimatmuseum präsentiert archäologische Funde Reutlingen wurde um das Jahr 1090 erstmals urkundlich erwähnt. Doch die Siedlungsgeschichte im Bereich der heutigen Stadt reicht viel weiter zurück. Kelten, Römer und Alamannen sowie die bronzezeitliche Urnenfelderkultur haben hier ihre Spuren hinterlassen. Und diese Spuren zeigt das Heimatmuseum Reutlingen jetzt in einer Sonderausstellung: „Aus der Erde gehoben. Archäologische Schätze der Museumssammlung“, so der Titel der Ausstellung.

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