Archäologie.com - Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Ägyptische Hieroglyphen Jerash Jordanien Röische Helme Stonehenge

Tübingen

Foto: RTF.1
Lag die Wiege der Menschheit auf dem Balkan?

Ein neu entdeckter fossiler Oberschenkelknochen aus Bulgarien könnte die Geschichte des menschlichen Ursprungs neu schreiben.

Das berichtet ein internationales Forscherteam mit Beteiligung der Universität Tübingen. Der aufrechte Gang, also das Gehen auf zwei Beinen, gilt seit langem als grundlegende Schwelle der menschlichen Evolution und als eines unser prägendsten Merkmale. Bislang gingen Forscher davon aus, dass sich der aufrechte Gang vor 6 Millionen Jahren in Afrika entwickelt hatte. Der neue Oberschenkelknochen, der 7,2 Millionen Jahre alt ist, weist jedoch unverkennbare Merkmale eines Zweibeiners auf.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto:  Ralf Ehmann, ? Universität Tübingen
Rund 40.000 Jahre alt - Archäologen machen "Fund des Jahres" Archäologen der Universität Tübingen haben in der UNESCO-Welterbehöhle Hohle Fels bei Schelklingen zwei rund 40.000 Jahre alte Vogelfiguren aus Mammutelfenbein entdeckt.
Foto: RTF.1
Stadtgraben wird zum Kolosseum Die Stadt Rottenburg hat am Samstag beim Gladiatorentag zur Zeitreise ins antike Rom eingeladen. Dazu haben die Veranstalter den Stadtgraben vor dem Römermuseum in eine Gladiatorenarena verwandelt.
Foto: Pixabay.de
Menschliche Evolution verlief anders als gedacht Das Wachstum des Gehirns und die Verkleinerung von Gesicht und Kiefer sind zwei der bekanntesten Trends der menschlichen Evolution. Jetzt legt eine Studie von Forschern aus Tübingen und dem amerikanischen Knoxville nahe, dass diese Evolutionsprozesse langsamer und weniger gezielt verliefen, als es die traditionelle Lehrbuchdarstellung nahelegt.

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