Archäologie.com - Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Ägyptische Hieroglyphen Jerash Jordanien Röische Helme Stonehenge

Biosphärengebiet Schwäbische Alb

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Bericht zur UNESCO Evaluation vorgestellt

Im Rhythmus von zehn Jahren müssen alle von der UNESCO anerkannten Biosphärenreservate einen Evaluationsbericht präsentieren - so auch das Biosphärenreservat Schwäbische Alb.

Hier sei bisher etwa mit der Regionalmarke Albgemacht hervorragende Arbeit geleistet worden, heißt es seitens des Tübinger Regierungspräsidiums. Allerdings weist der Bericht auch auf Herausforderungen der kommenden Jahre hin: So müsse auch in Zukunft die biologische Vielfalt gestärkt und die nachhaltige Mobilität ausgebaut werden.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

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Globalisierung schon vor 3.500 Jahren: Zahnanalysen belegen Fernhandel und Fernreisen zwischen Mittelmeer und Ostasien Globalisierung mit Fernhandel und Fernreisen gab es schon vor 3.500 Jahren. Das legt eine neue Studie nahe. Die Wissenschaftler analysierten den Zahnstein an den Zähnen von 16 Toten aus der Bronzezeit. Das Ergebnis: Menschen im Mittelmeerraum aßen Gewürze und Früchte wie Kurkuma, Bananen und Soja, die nur aus Süd- und Ostasien stammen können. Die Forscher konnten so belegen, dass schon in der Bronzezeit Fernhandel von Nahrungsmitteln weit entfernt lebende Gesellschaften verband: Globalisierung schon vor 3.500 Jahren.
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Leibniz-Preis für Katerina Harvati-Papatheodorou Der Leibniz-Preis 2021 der Deutschen Forschungsgemeinschaft geht an die Tübinger Paläoanthropologin Katerina Harvati-Papatheodorou.
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Neue Forschungsergebnisse zum Höhlenbär liegen vor Der Höhlenbär lebte vor 400.000 bis 25.000 Jahren auf dem ganzen europäischen Kontinent. Neben Klimaveränderungen hat auch der Mensch mit seiner Jagd dazu beigetragen, dass der Höhlenbär ausgestorben ist. Doch wie lebte und ernährte sich dieses Urzeitwesen? Seit Jahren gibt es in der Forschung heftige Diskussionen, ob der Höhlenbär rein reiner Pflanzenfresser war oder ob es nicht doch einige fleischfressende Populationen gab. Tübinger Wissenschaftler könnten nun Beweise gefunden haben, die Klarheit schaffen.

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