Archäologie.com - Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Ägyptische Hieroglyphen Jerash Jordanien Röische Helme Stonehenge

Ammerbuch-Pfäffingen

Foto: RTF.1
Graben & Gräber - Neue Funde bei archäologischer Grabung

Bei archäologischen Grabungen bei Ammerbuch-Pfäffingen haben Forscher des Landratsamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart und der Universität Tübingen im Bereich einer bereits aufgedeckten Siedlung - RTF1 berichtete - neue Siedlungsstrukturen entdeckt.

In der sogenannten „Lüsse" am nordwestlichen Ortsrand vom Ammerbuch-Pfäffingen kam ein Grabensystem ans Tageslicht, das einst die jungsteinzeitliche Siedlung umgab. Bereits im letzten Jahr wurde deutlich, dass das Areal wohl auch als Bestattungsplatz genutzt wurde.

Damals hatten die Wissenschaftler das Grab eines ca. vierjährigen Mädchens entdeckt. Im Frühjahr dieses Jahres wurde darüber hinaus das Grab einer Frau im Alter zwischen 30 und 40 entdeckt und dokumentiert.

Die naturwissenschaftliche Analyse der aktuellen Funde bieten neue Einblicke zum Beginn von Ackerbau und Viehzucht in Südwestdeutschland.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

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Globalisierung schon vor 3.500 Jahren: Zahnanalysen belegen Fernhandel und Fernreisen zwischen Mittelmeer und Ostasien Globalisierung mit Fernhandel und Fernreisen gab es schon vor 3.500 Jahren. Das legt eine neue Studie nahe. Die Wissenschaftler analysierten den Zahnstein an den Zähnen von 16 Toten aus der Bronzezeit. Das Ergebnis: Menschen im Mittelmeerraum aßen Gewürze und Früchte wie Kurkuma, Bananen und Soja, die nur aus Süd- und Ostasien stammen können. Die Forscher konnten so belegen, dass schon in der Bronzezeit Fernhandel von Nahrungsmitteln weit entfernt lebende Gesellschaften verband: Globalisierung schon vor 3.500 Jahren.
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Leibniz-Preis für Katerina Harvati-Papatheodorou Der Leibniz-Preis 2021 der Deutschen Forschungsgemeinschaft geht an die Tübinger Paläoanthropologin Katerina Harvati-Papatheodorou.
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Neue Forschungsergebnisse zum Höhlenbär liegen vor Der Höhlenbär lebte vor 400.000 bis 25.000 Jahren auf dem ganzen europäischen Kontinent. Neben Klimaveränderungen hat auch der Mensch mit seiner Jagd dazu beigetragen, dass der Höhlenbär ausgestorben ist. Doch wie lebte und ernährte sich dieses Urzeitwesen? Seit Jahren gibt es in der Forschung heftige Diskussionen, ob der Höhlenbär rein reiner Pflanzenfresser war oder ob es nicht doch einige fleischfressende Populationen gab. Tübinger Wissenschaftler könnten nun Beweise gefunden haben, die Klarheit schaffen.

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